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Osteopathie

Was genau ist die Osteopathie und wofür steht sie?

Sie ist eine ganzheitliche, manuelle Form der Medizin. Sie nutzt die Hände zum Erkennen und Behandeln von Störungen, die die Ursachen für die Beschwerden des Patienten sein können.

Eine mehrjährige Ausbildung in Verbindung mit geschulten Händen ermöglichen es dem Osteopathen, Abweichungen der Normalität in allen Bereichen des Körpers (Bewegungsapparat, innere Organe, Schädelknochen und alle dazugehörigen Gefäße) wahrzunehmen und zu behandeln. Die Osteopathie betrachtet und beachtet den kompletten menschlichen Körper, dadurch wird häufig an anderen als an den für den Patienten schmerzhaften Stellen gearbeitet. So könnte sich z.B. eine Sprunggelenksverletzung möglicherweise in anhaltenden Kopfschmerzen äußern. Dies ist nur eine der Möglichkeiten, wie sich eine körperliche Fehlstellung anderorts zeigen kann.

Osteopathie behandelt keine Krankheiten, sie sucht die Gesundheit. Deshalb ist es ein großes Ziel die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers zu aktivieren. Dadurch ist jede Behandlung individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Körperlicher Überlastungen / Überanstrengungen, Erkrankungen, Verletzungen jeglicher Art, Operationen und Narben können die Bewegungsmöglichkeit der einzelnen Körperbereiche einschränken. Nun gilt es, eine normale Körperphysiologie wieder zu finden und herzustellen. Bei einer Vielzahl von Beschwerden und Symptomen wird die Osteopathie angewandt. Sie kann auch begleitend, unterstützend oder ergänzend zur medizinischen Behandlung zum Einsatz kommen.

Die Behandlung

Zu Beginn einer Behandlung findet ein ausführliches Befundgespräch inkl. Befundbogen (siehe Downloads) sowie eine genaue Untersuchung des gesamten Körpers unabhängig von den Symptomen statt. Weiter folgt eine Behandlung der in der Befundung auffälligen Regionen. Die Osteopathie teilt den menschlichen Körper in drei Bereiche. Jeder einzelne Teilbereich hat Auswirkung auf die anderen Bereiche, so dass sie sich gegenseitig beeinflussen.

  • Parietal der Bewegungsapparat
    Knochen, Muskeln, Faszien, Bindegewebe und Gelenke
  • Visceral die inneren Organe
    Jedes Organ inkl. seiner Gefäße und Nerven hat eine Eigenbewegung sowie eine Bewegungsmöglichkeit gegenüber der jeweiligen Umgebung
  • Cranial die Schädelknochen
    Stehen in Zusammenhang mit der Wirbelsäule und dem Kreuzbein

Ablauf einer Behandlung

Eine Behandlung dauert in der Regel ca. 60min.

Für einen schnelleren Start der Behandlung wäre es von Vorteil, wenn Sie den Befundbogen (siehe Downloads) ausgefüllt mitbringen könnten. Nach dem Befundgespräch inkl. des Besprechens des Befundbogens erfolgt eine Untersuchung des gesamten Körpers sowie die Behandlung der auffälligen Regionen.

Bei evtl. Folgeterminen werden Veränderungen seit der letzten Behandlung besprochen und die folgende Behandlung an die geänderte Situation angepasst.

Jeder Körper reagiert anders und individuell auf eine osteopathische Behandlung. Für eine anhaltende und dauerhafte Veränderung der jeweiligen Situation sind für viele Problematiken 3 – 6 Termine im Abstand von 1 – 8 Wochen ausreichend. Bei länger anhaltenden oder chronischen Erkrankungen kann sich eine regelmäßige Behandlung positiv auswirken.

Was kostet eine Behandlung?

Einige private Krankenkassen sowie einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen teilweise oder sogar komplett die Behandlungskosten für Osteopathie. Bitte informieren Sie sich vorher genau bei Ihrer Krankenkasse über die Voraussetzungen einer Kostenübernahme.

Für 60 Min osteopathische Behandlung erlaube ich mir 90€ zu berechnen. Die Bezahlung findet im Anschluss in bar oder binnen einer Woche per Überweisung statt.

Zur Durchführung einer Behandlung (bei privat und/oder gesetzlich versicherten Patienten) muss ein Privatrezept bzw. eine ärztliche Verordnung über eine osteopathische Behandlung vorliegen.

Die Geschichte der Osteopathie

Als Begründer der Osteopathie gilt der amerikanische Mediziner Andrew Taylor Still. Sein Therapieansatz bestand darin, Bewegungseinschränkungen im Gewebe nur mit den Händen zu erspüren, sie auch nur mit den Händen zu lösen und dadurch dem Körper die benötigten Impulse zur Selbstheilung zu geben.

Diese Urform der Osteopathie kann auch als parietale Osteopathie bezeichnet werden, da sie sich vorrangig mit dem Bewegungsapparat befasst und als Vorläuferin anderer manueller Therapieformen wie der Chiropraktik gilt.

Der Engländer John Martin Littlejohn, ein Schüler Stills, brachte die Philosophie der Osteopathie nach Europa, wo sie sich schnell verbreitete. Anders als in den Vereinigten Staaten von Amerika ist die Osteopathie jedoch in Europa nicht der Schulmedizin gleichgestellt, sondern eine eigenständige Therapieform.

Ein weiterer Schüler Stills, William Garner Sutherland, erforschte die Anatomie des Schädels und der Schädelnähte und entdeckte hierbei eine Bewegung des Schädels. Diese äußerst feine und eigenständig pulsierende Bewegung, die in keinem Zusammenhang zu Puls und Atmung steht, kann am Schädel, am Steißbein und an weiteren Körperstrukturen erspürt werden. Sutherland entwickelte somit die traditionelle Osteopathie fort und erweiterte sie um die kraniosakrale Komponente.

Die beiden französischen Therapeuten Jean-Pierre Barral und Jacques Weischenck schließlich setzten sich in den 1980er Jahren intensiv mit den inneren Organen auseinander und suchten nach Möglichkeiten, diese osteopathisch zu untersuchen und zu behandeln. Sie legten damit die Grundlage für die sogenannte viszerale Osteopathie, die heute neben dem parietalen und dem kraniosakralen Bereich zum festen Bestandteil der modernen Osteopathie zählt.

Somit waren die heute bekannten 3 Säulen der Osteopathie geboren; die Parietale, die Viszerale und die Craniosacrale Osteopathie.

Links

Bundesverband Osteopathie e.V.
Therapiezentrum Edinger Gebhardt
CTK Sportpark

Kontakt

Regina Kramer Osteopathie
für Erwachsene und Kinder


Oberer Kaiserweg 12a
91541 Rothenburg ob der Tauber

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